Schloss Niederweiden

Modernisierung und Reformen

Die Maria Theresia Ausstellung am Standort Schloss Niederweiden steht ganz im Zeichen der von Maria Theresia eingeführten Reformen und der Modernisierung ihres Reiches. Soziale Ungleichheit und das ständische System stehen am Anfang der Ausstellung, um begreifbar zu machen, welche tiefgreifenden Auswirkungen die Reformen Maria Theresias hatten. Mit der Reform von Staat, Steuerwesen, Verwaltung, Schule und Universitäten setzte Maria Theresia die ersten Schritte zur Modernisierung ihres Reiches. Auch dem Verhältnis der erzkatholischen Herrscherin zu den Ideen der Aufklärung wird in der Sonderausstellung ein Bereich gewidmet.

Schauplatz der Ausstellung ist dabei das Jagdschloss Niederweiden, das unter Maria Theresia von Hofarchitekten Nicolaus von Pacassi um- und ausgebaut wurde und als Kleinod der Barockarchitektur gilt.

Highlight-Themen auf Schloss Niederweiden:

• Maria Theresia als Bauherrin eines modernen Staates

• Maria Theresias Reformen und ihre Auswirkungen

• Maria Theresia und der Gedanke der Aufklärung

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Die Bauherrin eines modernen Staates

Das architektonische Kleinod Schloss Niederweiden wurde 1693/1694 im Auftrag von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg vom selben Architekten errichtet wie Schloss Schönbrunn, nämlich von Johann Bernhard Fischer von Erlach. 1726 erwarb Prinz Eugen von Savoyen Schloss Niederweiden. Maria Theresia kaufte es 1755 zusammen mit Schloss Hof und beauftragte zehn Jahre später ihren Hofarchitekten Nicolaus von Pacassi mit dem Um- und Ausbau. Im Rahmen dieser Modernisierung ließ sie die Räumlichkeiten samt Festsaal in der damals beliebten China-Mode ausstatten. Dieser Wille zur Gestaltung, der sich nicht nur in der Politik der Regentin manifestierte, ist unter anderem Thema der Sonderausstellung am Standort Schloss Niederweiden.

Die Impulse und ihre geistigen Väter

Am Beginn der Ausstellung werden das ständische System und die enormen sozialen Unterschiede einprägsam dargestellt, um zu begreifen, welche tiefgreifenden Auswirkungen die Reformen Maria Theresias hatten. Ihre Reformen waren wesentlich nachhaltiger als ihre militärisch-politischen Erfolge oder Niederlagen. Im Festsaal von Schloss Niederweiden werden die Denker ihrer Reformen dargestellt, sei es Gerhard von Swieten mit der Universitätsreform oder Joseph Leopold von Daun mit der Militärreform und Gründung der Militärakademie in Wiener Neustadt. Eine Serie von Bildern aus dem Leben der Zöglinge von Bernhard Albrecht dokumentiert diese Einrichtung. Schulbänke erinnern an die Einführung der allgemeinen Schulpflicht. Viele von Maria Theresia gegründete Bildungseinrichtungen existieren bis heute als Theresianum, Handelsakademie, Veterinärmedizinische Universität, Montanuniversität oder Kunsthochschulen.

Aufklärung und Zurückhaltung

Mit der Reform von Staat, Steuerwesen, Verwaltung, Schule, Universitäten und Militär setzte Maria Theresia wesentliche Schritte zur Modernisierung ihres Reiches. Sie bediente sich dabei auch der Anhänger der Aufklärung wie etwa dem Augustiner- Chorherren-Abt Johann Ignaz von Felbiger. Der Gedanke der Nützlichkeit für das Wohl des Staates und seiner Bevölkerung war an ihrem Handeln klar zu erkennen. Gleichzeitig stand sie selbst als erzkatholische Herrscherin der Aufklärung skeptisch gegenüber. Die Folter schaffte sie erst auf Drängen von Joseph von Sonnenfels ab. Ihre Gesetzgebung „Constitutio Criminalis Theresiana“ von 1769 enthielt noch der Aufklärung suspekte Delikte wie Hexerei.

Schloss Niederweiden
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Preise Standort Schloss Niederweiden

inklusive Audioguide

Erwachsene € 9,50
Kinder 6–18 € 6,00
Schülergruppen ab 10 Pers. € 4,90
Ermäßigt
Studenten 19-25, Senioren 60+, Wien-Karte
€ 8,50
 
Maria Theresia Kombiticket

Nutzen Sie die Chance des Kombitickets zur Ausstellung, das den einmaligen Eintritt für alle 4 Standorte während der Dauer der Ausstellung inkludiert.

Erwachsene € 29,00
Kinder 6–18  € 16,00
Öffnungszeiten

15.3.–29.11.2017 täglich
10.00–18.00 Uhr

Weitere Informationen zum Ausstellungsort:

→ Schloss Niederweiden

Anfahrt

Schloss Niederweiden, Niederweiden 1, 2292 Engelhartstetten
Weitere Informationen zur Anfahrt finden Sie hier:
→ Anfahrt Schloss Niederweiden

Kontakt

Schloss Niederweiden
Niederweiden 1, 2292 Engelhartstetten
Tel.: +43 2285 200 00
office@schlosshof.at
www.schlosshof.at

Angebotskatalog

Der Angebotskatalog zur Sonderausstellung „300 Jahre Maria Theresia“ zum Download:

 

gruppenkatalog_mariatheresia2017_de

B2B Kontakt

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